Anno Apotheke

Sommerzeit – Ferienzeit – Reisezeit

Seien Sie für alle Eventualitäten gerüstet

AdventureDer Sommer kommt, die Koffer sind so gut wie gepackt. Vergessen Sie trotz allem Stress und Trubel nicht, sich rechtzeitig mit Unterstützung der Anno Apotheke die passende Reiseapotheke zusammenzustellen.

Was für Ihre Reise passend ist, hängt von Dauer, Ziel und Art der Reise ab.

Generell gilt:

–        Nehmen Sie nur Arzneimittel mit, mit denen Sie in Bezug auf Wirksamkeit und Verträglichkeit gute Erfahrungen gemacht haben.

–        Kümmern Sie sich noch in Deutschland um die Zusammenstellung Ihrer Reiseapotheke. Die oftmals günstigeren Produkte im Ausland unterliegen regelmäßig geringeren Qualitätsanforderungen. Häufig sind außerhalb der EU auch Fälschungen im Umlauf, die Ihre Gesundheit im Zweifel eher gefährden als dass sie Ihnen helfen.

–        Vergewissern Sie sich, dass die Arzneimittel, die sie mitnehmen möchten, noch haltbar sind. Beachten Sie hierbei, dass das Verfallsdatum bei Flüssigkeiten und Salben nur für ungeöffnete Verpackungen gilt.

–        Berücksichtigen Sie die Lagerungshinweise für Medikamente insbesondere bei Reisen in warme Länder. Geschmolzene Fieber- oder Schmerzzäpfchen nützen im Ernstfalle niemanden mehr.

–        Sollten Sie bestimmte Arzneimittel regelmäßig zu einem festen Zeitpunkt einnehmen müssen, erkundigen Sie sich nach der Zeitverschiebung an Ihrem Reiseziel. Eine Störung des Einnahme-Rhythmus‘ kann die Wirkung einiger Medikamente beeinträchtigen. Dies gilt auch für den Empfängnisschutz der Anti-Baby-Pille.

Was Sie unbedingt einpacken sollten:

–        In erster Linie dürfen Sie individuell notwendige Medikamente im Falle einer chronischen Erkrankung niemals vergessen. Um vor Überraschungen gefeit zu sein, tragen Sie diese in ausreichender Menge im Handgepäck mit sich. Erkundigen Sie sich im Voraus bei Ihrem Team der Anno Apotheke nach Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Sind Sie anfällig für bestimmte Beschwerden wie Sodbrennen, Pilzinfektionen oder Allergien, nehmen Sie vorsichtshalber ein Ihnen bereits bekanntes Präparat mit.

–        Ebenso darf ein Desinfektionsmittel zur Wunddesinfektion in keiner Reiseapotheke fehlen.

–        Gleiches gilt für Verbandmaterial (Pflaster, sterile Wundkompressen, elastische und Mullbinden, Klebeband, Schere etc.)

–        Geht Ihre Reise in ein Land mit Malaria-Gefahr, sollten Sie auch ein Fieberthermometer im Gepäck haben, um die Körpertemperatur stets genau erfassen zu können. Ungeeignet sind hierbei Thermometer aus Glas, da sie schnell zerbrechen.

–        Schließlich sind auch Schmerz- und Fiebermittel zwingender Bestandteil einer gut ausgestatteten Reiseapotheke. Welcher Art die Schmerzmittel sein sollten, ist abhängig vom Reiseziel. Sprechen Sie uns hierzu gerne an!

Was darüber hinaus nützlich sein könnte:

–        Leiden Sie unter Reiseübelkeit, sollte ein entsprechendes Medikament Sie begleiten, das Sie auch schon vor Reiseantritt einnehmen können oder aber bei plötzlich auftretender Übelkeit im Bedarfsfall.

–        Durchfallmedikamente, speziell ein Elektrolytpulver, können den Salzverlust bei Durchfall ausgleichen. Ebenso wichtig ist daneben der Ausgleich des Flüssigkeitsverlusts durch ausreichendes Trinken (Wasser!!). Am besten beugen Sie dem Durchfall vor, indem Sie auf Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene achten.

–        Bei Verstopfung kann ein Abführmittel hilfreich sein, wenn ballaststoffreiche Nahrung und ausreichende Flüssigkeitsaufnahme nicht helfen.

–        Der Juckreiz, den Insektenstiche oder Allergien hervorrufen, kann mit geeigneten Mitteln wahlweise zum Einnehmen oder Einreiben bekämpft werden.

–        Bei Prellungen und Zerrungen können entzündungshemmende Medikamente die Schmerzen lindern und die Schwellungen abklingen lassen.

–        Mittel gegen Schnupfen und/oder Halsschmerzen helfen bei Erkältungen, die etwa durch Klimaanlagen im Hotel oder Bus verursacht wurden. Ein abschwellenden Nasenspray ist auch wichtig, um ggf. im Flugzeug Ohrenschmerzen zu verhindern.

–        Neben der Sonnenbrille gehören auch abschwellende Augentropfen oder sog. künstliche Tränen ins Gepäck, um Reizungen der Augen durch Staub, Wind oder Licht zu bekämpfen.

–        Selbstverständlich sollte die Mitnahme eines Sonnenschutzmittels sein, um Sonnenbrand und Hautkrebs vorzubeugen. Die Stärke des Sonnenschutzmittels richtet sich nach Ihrem Reiseziel und Ihrem Hauttyp. Wir beraten Sie gern! Sollten Sie sich doch einmal leicht verbrannt haben, helfen eine gute Après-Creme oder ein kühlendes Gel. Schwerere Verbrennungen werden am besten mit einer Kortison-Lotion behandelt.

–        Nicht nur in Malaria-Gebieten sind Insekten abweisende Mittel ein guter Schutz vor Mückenstichen. Auch hierbei richtet sich das passende Mittel nach Ihrem Reiseziel.

–        Malariatabletten sollten Sie auf Ihrer Reise in ein Malariagebiet für den Notfall begleiten.

–        Führt Ihre Reise Sie in Gegenden mit medizinischer Unterversorgung, sind Spritzen, Kanülen und Infusionsbesteck eventuell ein sinnvoller Begleiter. Silbernitrat-Tabletten sind geeignet, Flusswasser zu entkeimen.

 

Reisen mit Kindern

Um Säuglinge, Kleinkinder oder Schulkinder gegen Notfälle zu wappnen, muss Ihre Reiseapotheke entsprechend angepasst werden. Es kommt bei Kindern viel häufiger zu kleineren Verletzungen, Fieber oder Durchfall. Zumindest für die Erstbehandlung des Kindes sollte die Reiseapotheke ausgestattet sein.

Grundsätzlich gilt:

–        Wenn eine kühle Lagerung der Medikamente nicht sichergestellt ist, sollten sie keine Zäpfchen mitnehmen, da diese bei Hitze leicht aufwenden und dann nicht mehr anwendbar sind. Alternativ sollten Sie Säfte oder Tropfen wählen.

–        Extreme Hitze (über 40° C) kann die Wirkstoffe bestimmter Medikamente beeinträchtigen. Fragen Sie uns gerne, welche Medikamente betroffen sind und achten Sie darüber hinaus darauf, dass Ihre Reiseapotheke keiner extremen Hitze ausgesetzt wird.

–        Ist Ihr Kind auf Dauermedikamente angewiesen, nehmen Sie einen ausreichenden Vorrat mit, etwa 1/3 mehr als die übliche Menge für den betreffenden Zeitraum.

–        Dauer- und Notfallmedikamente gehören ins Handgepäck – nicht nur für den Fall, dass Ihr Koffer abhanden kommt.

–        Fragen Sie uns vor Reiseantritt nach den Handelsnamen von Dauer- oder Notfallmedikamenten in Ihrem Reiseland, um im Bedarfsfall Ersatz besorgen zu können.

–        Bewahren Sie die Reiseapotheke unterwegs und am Zielort kindersicher auf.

Was in die Kinder-Reiseapotheke gehört:

–        ggf. Dauermedikation;

–        Fieberthermometer;

–        Medikamente gegen Durchfall, Elektrolytmischungen;

–        Mittel gegen Erbrechen, Übelkeit und Reisekrankheit;

–        Mittel gegen Erkältung, Fieber, Schmerzen, Husten, Halsschmerzen, Ohrenschmerzen, Verstopfung, Blähungen, Magen-/Darmkrämpfe, Augenentzündungen;

–        ggf. antiallergische und antibiotische Arzneimittel;

–        Verbandmaterial;

–        Wunddesinfektion;

–        Pinzette (auch zur Zeckenentfernung)

–        Mittel gegen Verbrennungen, Verstauchungen/Sportverletzungen;

–        Sonnenschutz-Mittel mit hohem UV-A und UV-B-Lichtschutzfaktor;

–        Insektenschutz;

–        Wasserdesinfektion (falls das Reiseziel einen niedrigen Hygienestandard hat).

Wir stellen Ihnen gerne Ihre individuelle Familien-Reiseapotheke zusammen!

 

Reisen mit Tieren

Um auch Ihren Vierbeiner auf Reisen angemessen versorgen zu können, muss Ihre Reiseapotheke auch seinen Bedürfnissen entsprechen.

In die Reiseapotheke gehört für diese Fälle zusätzlich:

–        Augenwasser zum Spülen und Säubern von Augen oder Wunden;

–        Jodlösung zur Desinfektion;

–        Wund- und Heilsalbe zum Einreiben spröder Hornhautteile;

–        Spezialhalsband zum Vorbeugen gegen Flöhe, Zecken und Sandmücken;

–        Ohrreiniger;

–        Elektrolyttränke;

–        Durchfallmittel;

–        Tropfen gegen Erbrechen;

–        Reisetabletten;

–        Beruhigungsmittel (pflanzlich oder chemisch definiert);

–        Fieberthermometer;

–        Elastische Binden nebst Leukoplast zum Anlegen eines Druck- /Schutzverbandes;

–        Flohkamm;

–        Mullkompressen zur Augensäuberung oder als Wundauflage;

–        Pinzette, stumpfe Schere und Zeckenzange.

Das Team der Anno Apotheke freut sich darauf, Ihnen bei der Zusammenstellung Ihrer persönlichen Reiseapotheke beratend zur Seite stehen zu dürfen!

Befreit in den Frühling?!

Dieses Jahr klappt’s – mit Unterstützung Ihrer Anno Apotheke und

adler_zellbasicplv_350g_product_frontZELL BASIC – PULVER ZUM EINNEHMEN  

Zell Basic ist eine Kombination verschiedener Schüßler-Salze in Pulverform, die Sie beim Entschlacken und Abnehmen unterstützt. Das Pulver kann direkt in den Mund genommen oder in Wasser gelöst werden.

Wer endlich dem ständigen Diätenwahn entfliehen und den altbekannten Jo-Jo-Effekt hinter sich lassen möchte, sollte jetzt zu Zell Basic greifen.

Die Mischung der Mineralstoffe sorgt dafür, dass Schadstoffe und Säure aus dem Bindegewebe transportiert werden. Eine massive Entsäuerung des Körpers ist die Folge. Dadurch wird der Organismus gereinigt und das Gewicht bestenfalls dauerhaft reduziert.

Zell Basic setzt sich aus den folgenden Schüßler-Salzen zusammen, von denen jedes einzelne spezielle Wirkungen entfaltet im Hinblick auf Gewichtsreduktion und Entschlackung.

Ferrum phosphoricum Nr. 3 steigert die Abwehrkräfte und sorgt für ein starkes Immunumfeld, indem es eine ausreichende Sauerstoffversorgung in den Zellen sicherstellt.

Kalium chloratum Nr. 4 unterstützt die Drüsen im Verdauungstrakt, also in Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse und Leber. Es bindet Belastungsstoffe, die beim Abnehmen aus dem abgebauten Gewebe frei werden. Zudem  wird der Organismus durch die Einnahme bei der Eiweißverarbeitung unterstützt.

Kalium phosphoricum Nr. 5 stärkt den Körper, führt ihm die erforderliche Energie zu und bindet belastende Stoffe, sodass sie unschädlich gemacht und ausgeschieden werden.

Kalium sulfuricum Nr. 6 führt alte Belastungen, Krankheitsreste und Schadstoffe schonend und sanft aus den Zellen heraus. Es hilft der Bauchspeicheldrüse bei ihrer Verdauungsarbeit, was zu einer guten Verwertung der aufgenommenen Nahrung führt. Dadurch fällt das Abnehmen leichter.

Natrium chloratum Nr. 8 bindet Umweltgifte, Insektengifte und Pflanzenschutzmittel und macht sie so ausscheidungsfähig. Daneben hilft es bei der Regeneration der Gewebe, die nicht durchblutet werden.

Natrium phosphoricum Nr. 9 sollte beim Abnehmen grundsätzlich zur Verfügung stehen, da es sämtliche anfallende Säuren zu regulieren, auszuscheiden bzw. abzubauen hilft. Viele Menschen leiden aufgrund starken Zucker- und Kohlenhydratekonsums unter einem Mangel dieses Mineralstoffs, was zu einer erhöhten Säurebelastung im Körper führt.

Natrium sulfuricum Nr. 10 unterstützt die Leber bei ihrer Tätigkeit, gebundene Schlackenstoffe in ausscheidbare Substanzen umzuwandeln, die anschließend über Dickdarm und Niere ausgeschieden werden.

Silicea Nr. 11 entlastet das Gewebe, indem es dort eingelagerte, harnsaure auskristallisierte Ablagerungen löst. Die dadurch freiwerdende Säure wird mithilfe von Natrium phosphoricum Nr. 9 abgebaut.

Calcium sulfuricum Nr. 12 sorgt für die Durchlässigkeit des Bindegewebes, sodass Schadstoffe und belastende Flüssigkeiten leichter abgebaut werden können. Es unterstützt den Organismus beim Eiweißabbau, was insbesondere für Menschen wichtig ist, die unter Cellulite oder einer Eiweißspeicherproblematik leiden.

Lithium chloratum Nr. 16 reduziert Belastungen durch Harnsäure, indem es die Niere bei ihren Ausscheidungsprozessen unterstützt.

Cuprum arsenicosum Nr. 19 beugt oxidativem Stress vor, der mit Schadstoffbelastungen einhergeht. Zudem bindet es Schwermetall, was dessen Ausscheidung erleichtert.

Gleiches gilt für Zincum chloratum Nr. 21. Darüber hinaus regt es den Immunstoffwechsel an.

Natrium bicarbonicum Nr. 23 fördert die Ausleitung harnpflichtiger Substanzen aus dem Gewebe.

Selenium Nr. 26 verbessert die Entgiftungskapazität der Leber, was bei einem großen Anfall von Schadstoffen besonders bedeutsam ist.

Eine ausgewogene Mischung der verschiedenen Schüßler-Salze macht das Komplexmittel Zell Basic zu einer wertvollen Hilfe beim gesunden Abnehmen und Entschlacken. Der Körper wird entlastet und Sie können befreit in den Frühling starten.

Um ein nachhaltiges Ergebnis zu erreichen, empfehlen wir Ihnen eine 8-Wochen-Kur mit Zell Basic, die sie – je nach Bedarf – zweimal jährlich wiederholen sollten.

Sollten bei der Anwendung von Zell Basic unerwünschte Reaktionen – wie etwa Sodbrennen, Säureüberflutung, angeschwollene Beine, Juckreiz oder Katerkopfschmerz – auftreten, scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen. Wir finden gemeinsam mit Ihnen eine Lösung!

Um Ihnen ihre Entschlackungskur so angenehm wie möglich zu gestalten, bieten wir jetzt neben Zell Basic ergänzend das basische Bad BaseCare an.

Über die Haut wird ein Großteil der im Körper vorhandenen Schadstoffe und Säuren abgebaut. Dieser Ausscheidungsvorgang wird durch Schwitzen intensiviert, wobei zwischen dem aktiven Schwitzen beim Sport und dem passiven Schwitzen etwa in der Sauna unterschieden wird. Daneben kann eine Entlastung von Schadstoffen über ein Bad mit BaseCare erreicht werden.

BaseCare hilft, nicht nur über die Badetemperatur, sondern insbesondere über den pH-Wert, bei der Ausleitung der Schadstoffe aus dem Organismus. BaseCare stellt mittels geeigneter Mineralstoffe im Badewasser einen pH-Wert von mindestens 8 her. Da der pH-Wert des menschlichen Blutes bei 7,4 liegt, entsteht ein osmotischer Druck, durch den die Ausleitung der Säuren aus dem Körper hervorgerufen wird. Die ausgeschiedenen Stoffe werden im Badewasser sofort gebunden und können daher anschließend nicht wieder über die Haut aufgenommen werden.

Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt des Bades mit BaseCare ist seine Wirkung gegen den Heißhunger, der üblicherweise beim Fasten aufkommt. Dieser Heißhunger ist zurückzuführen auf das vermehrte Ausscheiden von Säure in den Stoffwechsel. Werden diese Säuren ausgeschieden, verschwindet mit ihnen auch der Hunger. Mattigkeit und Müdigkeit werden ebenfalls überwunden.

BaseCare kann bei Bedarf täglich als Vollbad angewendet werden, wobei die empfohlene Badedauer 30 – 50 Minuten beträgt. Die optimale Badetemperatur liegt bei 38° C, für Menschen mit hohem Blutdruck, Herz- und Kreislaufschwierigkeiten bei höchstens 36,5° C Der Ausscheidungsvorgang sollte unterstützt werden durch das Abreiben der Haut mit einem Waschlappen oder einer Badebürste.

Daneben sind basische Sitzbäder (insbesondere bei Problemen im Genital- und Analbereich) sowie basische Fuß- und Handbäder möglich und empfehlenswert. Schließlich kann BaseCare auch als Körper- oder Gesichtsmaske angewendet werden, wenn Ihre Haut übermäßig verschlackt sein sollte.

Achten Sie während Ihrer Entschlackungskur darauf, dem Körper keine neuen Schadstoffe zuzuführen. Verzichten Sie auf Zigaretten, Kaffee und Alkohol!

So steht Ihrem neuen leichten Lebensgefühl nichts mehr im Wege!

Naturheilapotheke Köln

Im Herzen Ostheims sind wir Dank guter Verkehrsanbindungen und Parkmöglichkeiten  schnell und unkompliziert für Sie zu erreichen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und stehen Ihnen gerne mit kompetentem Personal in jeglichen Gesundheits- und Arzneimittelfragen zur Verfügung.
Wir legen großen Wert auf eine ausführliche Beratung und machen Sie auf mögliche Risiken und Wechselwirkungen aufmerksam.
Durch regelmäßige interne und externe Fortbildungen sind wir stets auf dem neuesten Stand und versuchen so unser Möglichstes Ihnen bei Ihrer Genesung zu helfen.
Wir sind QMS zertifiziert und der „Verband zur Förderung der Qualität im Gesundheitsbereich e.V.“ überprüft regelmäßig, dass in allen Arbeitsbereichen unserer Apotheke das Qualitätsmanagement-System nach Norm DIN EN ISO 9001:2000 eingehalten wird.

Wir freuen uns auf ihren Besuch

Überblick : Homöopathische Arzneimittel

Homöopathie Köln in der Praxis

Köln: Die Verwendung von homöopathischen Arzneimitteln in der Therapie.

Wie alle Arzneimittel werden auch homöopathische Mittel an gesunden Personen überprüft. Hiermit soll festgestellt werden, welche Krankheiten und Beschwerden durch das Arzneimittel ausgelöst und geheilt werden können. Die geordneten Ergebnisse veröffentlichen die Hersteller zusammen mit klinischen und toxikologischen Beobachtungen, wodurch Arzneimittelbilder entstehen, die einen Steckbrief des jeweiligen homöopathischen Mittels mit all seinen Wirkungen darstellen. Aus der homöopathischen Untersuchung wiederum gewinnt der Therapeut die nötigen Informationen, um das richtige Mittel verschreiben zu können. Hierfür gleicht er das individuelle Krankheitsbild seines Patienten mit den Wirkungen der dokumentierten Arzneimittel ab, er untersucht also, welches homöopathische Mittel in unverdünnter Form einen ähnlichen Krankheitszustand hervorrufen würde. Die daraus folgende homöopathische Behandlung erfordert vom Therapeuten unter Umständen viel Zeit und für jeden einzelnen Klienten ein umfangreiches Literaturstudium, bei dem auch Hilfsmittel wie das Repertorium (ein Symptomenverzeichnis) zum Einsatz kommen. Um das richtige Arzneimittel herauszufinden, entscheidet der Therapeut unter unterschiedlichsten Aspekten. Zu diesen gehören:

  • Therapeutische Erfahrungen: Andere Kranke wurden bereits mit dem entsprechenden Mittel behandelt, wodurch sich Symptome bestätigten oder neue Aspekte sichtbar wurden. Wenn unter einer bestimmten Therapie Krankheitssymptome verschwinden, erweitert sich dadurch das Arzneimittelbild auch ohne vorhergehende Prüfung. Das erweitert künftig das Einsatzspektrum dieses Mittels.
  • Einzelmittel, Komplexmittel: Es gibt in der Homöopathie über tausend Einzelmittel (Ein-Wirkstoff-Präparate) und daneben Komplexmittel, die aus harmonisch aufeinander abgestimmten Präparaten bestehen, von denen jedes bei bestimmten Anwendungsgebieten wirksam ist. Die Komplexmittel bieten Apotheken als Tabletten oder Tropfen an, sie kürzen die Untersuchung von Patienten ab und sparen dadurch Zeit. Auch vereinfacht sich die Mittelwahl. Komplexmittel orientieren sich eher schulmedizinisch am allgemeinen Krankheitsbild und dessen Diagnose. Es haben sich inzwischen verschiedene Systeme etabliert, so zum Beispiel die Pflügerplexe, die Komplexmittel nach Pflüger darstellen, ebenso Nervoregin® oder A-Bomin.

Die Verwendung stets gleicher Mittel bei gleichen Krankheiten mit adäquaten Ursachen geht schon auf Samuel Hahnemann zurück, auch er schlug bei gleichen Symptomen, etwa der Erkältung, eine quasi schulmedizinische Diagnose der Krankheit vor (das Wort “Schulmedizin” gab es damals noch nicht). Der italienische Arzt Graf Mattai (1809 – 1869) entdeckte die positive Wirkung von Kombinationsmitteln bei homöopathischen Präparaten, er diagnostizierte eine signifikant schnellere Genesung beim Einsatz unterschiedlicher Mittel. Etwas später schuf der Berner Professor Bürgi hierzu die theoretischen Grundlagen, indem er postulierte, dass sich zwei Substanzen in ihren Wirkungen addieren, wenn sie dasselbe Krankheitssymptom beseitigen. Sie müssen hierzu lediglich die gleichen Angriffspunkte haben. Bei unterschiedlichen Angriffspunkten können sich die Wirkungen sogar potenzieren.

Bewährte und wirksame homöopathische Komplexmittel in Köln

Das Marplan-Institut stellte in den 2000er Jahren in einer Umfrage fest, dass 72 Prozent der Deutschen homöopathische Arzneimittel “prinzipiell gut” finden. Das Patienteninteresse wirkt sich auf die Praxis der Therapeuten aus. Die „Ärztliche Allgemeine” gab eine Umfrage unter Internisten und Allgemeinmedizinern in Auftrag, von denen 76,9 Prozent angaben, homöopathische Mittel gelegentlich bis oft zu verschreiben. Bei der Herstellung homöopathischer Mittel hat sich in den letzten über 200 Jahren einiges geändert, grundlegend haben sich jedoch die 1796 von Hahnemann erstmals publizierten Grundsätze bewährt. Die Potenzierung hatte Hahnemann entwickelt, um seinen Grundsubstanzen “Potenz”, also Kraft zu verleihen. Die Rohstoffe – vorwiegend pflanzlich, aber auch tierisch oder mineralisch – werden zunächst in die Formen der flüssigen Urtinktur oder der pulverisierten Verreibung gebracht. Danach erfolgt die Vermischung der flüssigen Urtinktur mit Alkohol und Wasser oder die Vermischung des Pulvers mit Milchzucker. Wirksubstanz und Trägerstoff werden in bestimmten Verdünnungsverhältnissen gemischt, die als D-Potenz (1:10, 1:20 und fortlaufen), C-Potenz (1:100, 1:200 und fortlaufend) oder LM-Potenz 1:50.000 und fortlaufend in 50.000er Schritten) verschüttelt oder verrieben. Um etwa eine D-Potenz herzustellen, mischt der Homöopath ein Teil der Urtinktur mit neun Trägersubstanz-Teilen in einem Fläschchen und gibt händisch mindestens zehn Schüttelschläge zu. Um die D2-Potenz in Köln herzustellen, wird ein Teil der D1-Potenz mit neun Teilen Trägersubstanz gemischt, was bis zur gewünschten Potenz fortgesetzt wird. Die materielle Substanz nimmt dabei ab, die Kräfte für die Heilwirkung steigern sich jedoch. Nun gibt es zwar diverse technische Möglichkeiten, dennoch stellen Homöopathen die Mittel immer noch traditionell von Hand her, was personal- und zeitintensiv ausfällt. Auch das zehnmalige Schütteln jeder Flasche erfolgt von Hand. Erst durch Verschütteln nach dem Verdünnen entwickelt ein homöopathisches Mittel seine Kraft. Wie diese Herstellung zu erfolgen hat, regelt das amtliche Deutsche Homöopathische Arzneibuch.